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Gewässerschutz

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Jahrtausende lang bestimmten Bäche und Flüsse ihren Lauf selbst, waren Flussbett und FIussaue einem steten Wandel unterworfen. Begradigung, Ausbau und andere technische Eingriffe hatten ungünstige Veränderungen der Gewässer zur Folge. Sie führten zur Zerstörung der Biotope in den Flusslandschaften, veränderten die Gewässerstruktur und vernichteten die Vielfalt von Flora und Fauna. Die Gewässergüte wird durch Abwässer, Verkehr, Landwirtschaft, Sport- und Freizeitnutzungen beeinträchtigt. Die großen Mengen an Niederschlagswasser, die aufgrund der wachsenden Bodenersiegelung kurzfristig anfallen belasten Gewässer und Kanalisation.

An Gewässern kann man ablesen, dass Naturräume vielfach vernetzt sind. Das zeigen Fische, die von großen Flussläufen bis in die kleinsten Bäche wandern, um dort zu laichen, oder Kleinlebewesen, die im Laufe der Jahreszeiten verschiedene Gewässerabschnitte besiedeln. Dennoch wurde beim Gewässerschutz auf lokaler Ebene allzu lange nur abschnittsweise vorgegangen. Die in letzter Zeit zahlreich aufgetretenen Hochwasser zeigen auf dramatische Weise, wie verheerend sich Maßnahmen am Oberlauf eines Flusses auf die Unterlieger auswirken können. Ein anspruchsvolles Programm, das alle Maßnahmen im gesamten Einzugsgebiet des Neckars koordiniert, ist die Konzeption "IKoNE".

  Integriertes Rheinprogramm - IRP
     
  Entwicklungskonzept
Hegauer Aach
     
 

IKONE,
Neckareinzugsgebiet

     
 

Druckentwässerung
Waldkirch

     
  Ökologische
Regenwasserbewirtschaftung
Winterlingen
     
  Wohngebiet Leimgrube,
Tettnang
     
  Bachrenaturierung
Schrozberg
     
  Sanierungsgebiet "See",
Güglingen