oesge-bw.de

 

> Sie werden auf innen-bw.de weitergeleitet ...

   
Impressum Kontakt
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
  Start
  Vorwort
  Innenentwicklung
  Praxisbeispiele
Städtebau
Energie und Klima
Stadt und Natur
  Forschungsplattform
Forschungsgebiete
Forschungsprojekte
Institutionen
  Umweltprüfung
Umweltbericht
Recht
Literatur
 
   

Eingriff-Ausgleichsregelung

< zurück

"Trockengefallene Neckarkiesbank"
neue Biotopfläche beim Motorenwerk DaimlerChrysler AG

Die Einrichtung einer ökologischen Ausgleichsfläche auf dem Gelände des neuen Motorenwerks ist eine Ausgleichsmaßnahme für den Bau des Motorenwerks der DaimlerChrysler AG in Stuttgart.

Auf der Fläche des ehemaligen Ausbesserungswerks der Deutschen Bundesbahn im Gleisdreieck Bad-Cannstatt errichtete die Firma DaimlerChrysler ab 1993 sein neues Motorenwerk. Dach- und Fassadenbegrünungen sollen den Eingriff minimieren. Zur weiteren Kompensierung des Eingriffs sollte eine 0,4 ha große Fläche am Westrand des Areals umgestaltet werden. Die Maßnahme fand eine erfolgreiche Umsetzung, nachdem eine "trockengefallene Neckarkiesbank" konzipiert wurde, deren Gestaltung sich an den Ansprüchen der gefährdeten Wildbienenarten orientierte. Bei der Errichtung des Biotops wurden auch lokal bedeutsame und seltene Pflanzenarten angesiedelt.

Vor dem Bau siedelten an dieser Stelle einige ökologisch anspruchsvolle Insektenarten, darunter auch Wildbienen, welche sowohl in Deutschland als auch in Baden-Württemberg auf der Roten Liste gefährdeter Tiere stehen. Die vorkommenden Insektenarten waren charakteristisch für trockengefallene Kiesbänke, wie sie ursprünglich in der Neckaraue vor deren Industrialisierung vorhanden waren. Durch den Bau des Motorenwerks wurde diesen Arten Lebensraum entzogen.

Die Ausgleichsmaßnahme fand somit auf dem eigentlichen Eingriffsgrundstück statt und wird vom Eigentümer weiter betreut. Die Funktion der Fläche für den Artenschutz wird gewährleistet, da auf Dauer entsprechende Pflegemaßnahmen durchgeführt werden. Zur Erfolgskontrolle wird eine wissenschaftliche Begleituntersuchung durchgeführt.

 

 

 

 
   
 
   
 
   
   
 
   
 
 

Kontakt:
Büro Entomologie + Ökologie
Dipl. Biol. Hans R. Schwenninger
Email: H.u.K.Schwenningert-online.de