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Eingriff-Ausgleichsregelung

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"Unteres Feuerbachtal"
Erstellung eines naturnahen Fließgewässer

Der Anschluss der B 14 an Fellbach erforderte den Ausbau einer vierspurigen Brücke über den Neckar bei Stuttgart-Luginsland. Für dieses Vorhaben wurde eine Kompensationsmaßnahme an anderer Stelle als dem Eingriffsort vorgesehen.

Die Stadt konnte durch einen Eigentümerwechsel die Ausgleichsflächen im unteren Feuerbachtal Stuttgart-Mühlhausen erwerben, welche zur Durchführung der Maßnahme notwendig waren. Der Feuerbach im Bereich der Bachhalde zwischen Mühlhausen und Zasenhausen wurde in ein naturnahes Fließgewässer rückgeführt werden. Er verlief seit 1933 in einem kanalisierten Bett aus Stein oder Beton und führte lange Zeit das stark verschmutzte Wasser der Industrie- und Wohngebiete ab. Der Kanal konnte wegen seiner Aufgabe als Hochwasserauffangbecken jedoch nicht völlig aufgegeben werden. Als Kompromiss wurde parallel zum Kanal ein neues naturnahes Fließgewässer in der Talaue angelegt. Der kanalisierte Teil des Baches bleibt bestehen und verläuft kaum sichtbar am Rande der Waldkante.

Durch die Erstellung des Bachlaufes ist die Besiedelung mit naturraumtypischen Pflanzen- und Tierarten wieder möglich, ein Ort mit hohem Naherholungswert für die umliegenden Gemeinden ist entstanden. Das Bachbett ist Teil des Naturschutzgebiet (NSG) "Unteres Feuerbachtal mit Hangwäldern und Umgebung" und gilt als ein komplexer und besonders wertvoller Landschaftsausschnitt des Tales.

 

 
   
 
   
 
   
 
   
 
   
 

Kontakt:
Stadtplanungsamt Stuttgart
Herr Degen
Email: U610056 stuttgart.de