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Eingriff-Ausgleichsregelung

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Renaturierung des Cannstatter Neckarufers
Ausgleichsbündelung verschiedener Maßnahmen

Die Umsetzung eines umfangreicheren Projekts zur Renaturierung des Neckarufers zwischen dem Mühlsteg und dem Voltasteg in Bad-Cannstatt konnte durch die Bündelung von Ausgleichsmaßnahmen ermöglicht werden.

Die Umgestaltung und Aufwertung des Uferraums wurde über Ausgleichsforderungen für das neue Bärengehege in der Wilhelma, für den Fernmeldeturm auf dem Burgholzhof und für die Sanierungsmaßnahmen in der Teinacher Strasse in Bad Cannstatt finanziert. Die Allianz Umweltstiftung unterstützte die Maßnahme mit weiteren Geldmitteln.

Die industrielle Nutzung des Neckarraums hinterließ ihre Spuren in der Flusslandschaft. Der Neckar wurde im Bereich Bad-Cannstatt fast vollständig kanalisiert. Mit dem eingetretenen Strukturwandel und der Wiederentdeckung des Neckartals als bedeutsamen Naherholungsort wird dem Rückbau der Kanalisierung große Bedeutung geschenkt.

Mit der Renaturierungsmaßnahme der betonierten Uferzone in Bad Cannstatt setzt die Stadt erste Zeichen zur Stärkung des innerstädtischen Naherholungsraums Neckartal. Die naturnahe Gestaltung der Uferkante bildet zudem die Grundlage für die Wiederansiedlung von Tier- und Pflanzenarten im städtischen Raum.

 

 
   
 
   
 
   
 
   
 
   
 
   
 

Kontakt:
Stadtplanungsamt Stuttgart
Herr Degen
Email: U610056 stuttgart.de