oesge-bw.de

 

> Sie werden auf innen-bw.de weitergeleitet ...

   
Impressum Kontakt
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
  Start
  Vorwort
  Innenentwicklung
  Praxisbeispiele
Städtebau
Energie und Klima
Stadt und Natur
  Forschungsplattform
Forschungsgebiete
Forschungsprojekte
Institutionen
  Umweltprüfung
Umweltbericht
Recht
Literatur
 
   

Klimagerechte Stadtplanung

< zurück

Burgholzhof
größte Niedrigenergiesiedlung im Land

Der Burgholzhof ist eines der wichtigsten Konversionsprojekte in der Region Stuttgart und gilt als die größte Niedrigenergiesiedlung im Land. Das 13,5 ha große Areal liegt oberhalb des Pragsattels mit Blick in das Neckartal und auf die Stadt Stuttgart. In verdichteter Bauweise (GFZ von 0,8-1,6) entsteht ein neues Wohnquartier mit 1150 Wohnungen und ca. 2700 neuen Bewohnern.

Ökologisch gesehen stellt der Burgholzhof durch sein zukunftorientiertes Energiekonzept aus mehrereren Einzelkomponenten ein vorbildhaftes Projekt zur Eindämmung des CO2 Ausstoßes dar.

Schon in der Planungsphase wurde der Städtebau unter energetischen Gesichtspunkten optimiert. Der ökologische Anspruch an die Planung war groß und die Auflagen für die Bauträger hoch. Es entstand eine energetische Mustersiedlung mit einem Energiekonzept aus mehrerer Einzelkomponenten.

Als erstes wurde der Energiebedarf reduziert. Die solartechnische Optimierung des städtebaulichen Konzeptes zur Gewinnung von passiven solaren Einträgen stand an erster Stelle. Zweitens mussten alle Wohngebäude in Niedrigenergiebauweise mit erhöhtem Wärmeschutz (30% unter der Wärmeschutzverordnung von 1995) gebaut werden.

Einen dritten Punkt bildete die umweltschonende Energieversorgung des Wohngebiets durch ein dezentrales Nahwärmekonzept. Dazu wurde unter dem Grundschulpausenhof eine zentrale Heizanlage installiert. Die Aufbereitung der Heizwärme und des Warmwasserbedarfs erfolgt in moderner Brennwerttechnik und kann jederzeit nachgerüstet werden. Der Pufferspeicher wurde als Stütze des Pausenhofdaches in die Architektur integriert.

Zur thermischen Nutzung der Solarenergie für die Warmwasserbereitung können mit den auf drei Häusern installierten Solaranlagen mit 1.750 qm Kollektorfläche 10 % des Wärmebedarfs und 50% des Warmwasserbedarfs gedeckt werden. Betreiber sind die Neckarwerke Stuttgart. Alle anderen Flachdächer im Gebiet sind extensiv begrünt.

In Verbindung mit den erhöhten Anforderungen an den baulichen Wärmeschutz werden Energieeinsparungen bis 35 % erreicht. Damit kann der Schadstoffausstoß vermindert und ca. 600 Tonnen CO2 können pro Jahr eingespart werden.



 

 

 
   
 
   
 
   
 
   
 
   
 
   
 
   
 
   
 

Kontakt:
Stadt Stuttgart
E-mail: friedemann.gschwindstuttgart.de
Internet: www. stuttgart-burgholzhof.de