In den letzten 100 Jahren hat sich
der Ausstoß von Treibhausgasen durch die Verbrennung
fossiler Energieträger verzwanzigfacht. Die Konzentration
von CO2 in der Atmosphäre ist seitdem um 30%
gestiegen. In ihrer "dritten
wissenschaftlichen Einschätzung des Klimawandels"
warnt die von der UNO eingesetzte Expertenkommission "Intergovernmental
Panel on Climate Change" (IPCC) ausdrücklich
vor der drohenden weiteren Erwärmung der Erdatmosphäre.
Für den prognostizierten Temperaturanstieg wird dabei
dem Menschen die Verantwortung zugewiesen: "Es gibt
neue und stärkere Belege dafür, dass die beobachtete
Erwärmung der letzten 50 Jahre zum Großteil
auf menschliche Aktivität zurückzuführen
ist."
Wenig verheißungsvoll klingen
auch die Zukunftsprognosen: Die mit Schnee bedeckten Flächen
der Erde, die in den vergangenen 40 Jahren um 10 Prozent
geschrumpft sind, werden weiter abnehmen. Wetterextreme,
wie sommerliche Dürren, starke Niederschlagsschwankungen
und Überschwemmungen werden weiter zunehmen. Der
Meeresspiegel steigt aller Voraussicht nach bis zum Jahr
2100 weiter an. Millionen Menschen in Küstengebieten
und auf Inseln sind bedroht. Besonders in den reichen
Industrieländern wird zuviel Energie verbraucht.
Dort leben zwar nur 20% der Menschen, sie verbrauchen
aber 75% der Weltenergiereserven. Der Klimawandel ist
in seinen globalen Auswirkungen jedoch besonders ungerecht:
Seine Folgen treffen vor allem Länder der Dritten
Welt.
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