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Die Umkehrung eines Trends
Der Trend zur Suburbanisierung, der in den vergangenen Jahren hauptsächlich von den jungen, einkommensstarken Bevölkerungsschichten getragen wurde, stagniert oder hat sich ins Gegenteil gekehrt: Familien mit Kindern und junge Paare sind bei entsprechendem Angebot und Preisniveau an innerstädtischem Wohnen bzw. an einem Umzug in eine größere Wohnung innerhalb ihres Quartiers interessiert. Aber auch für Senioren werden mit dem fortdauernden Rückzug von Versorgungseinrichtungen aus der Fläche die Innenstädte immer attraktiver, da dort Einrichtungen des täglichen Bedarfs und medizinische Versorgung in fußläufiger Entfernung zu finden sind.
Die verstärkte Rückkehr der Wohnfunktion in die Innenstädte wird in den kommenden Jahren Kommunen, Immobilien- und Wohnungswirtschaft vor große Herausforderungen stellen aber auch Chancen zur nachhaltigen Stadt- und Gemeindeentwicklung bieten. Gerade in Quartieren mit abnehmenden Handels- und Dienstleistungsangeboten kann die punktuelle oder großflächige Aufwertung des Wohnungsbestands entscheidend dazu beitragen, durch eine vielfältige Bevölkerungsstruktur die Nutzungsmischung aus Wohnen, Handel, Arbeiten, Dienstleistungen und öffentlichen Einrichtungen zu erhalten und auszubauen.
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