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Biotopschutz
Die mit der enormen Ausdehnung der Siedlungsflächen verbundene Zerstörung und Zerschneidung der Lebensräume hat unmittelbare negative Auswirkungen auf die Biotope und deren Vernetzung. Eine konsequente Innenentwicklung ist daher ein wichtiger Beitrag zum Erhalt der Vielfalt der Arten in einer intakten, unverbauten Landschaft. Allerdings besitzt auch der städtische Lebensraum eine große Heterogenität mit verschiedenen Siedlungsstrukturen, eigenen Kleinklimata und einer Vielzahl von Flächennutzungen und Kleinstandorten. Selbst in großen Städten besteht eine auffallend hohe Artenvielfalt. Am artenreichsten sind Städte allerdings an ihren Rändern, wo sie sich räumlich mit der umgebenden Landschaft verzahnen.
Das Leitbild der "Innenentwicklung", das auf eine bauliche Verdichtung abzielt, darf nicht zum Verlust von "Natur in der Stadt" führen. Es muss auch den Ansprüchen der Stadtökologie und den Belangen des Naturschutzes in der Stadt gerecht werden. Im Zweifel hat jedoch der Erhalt intakter unverbauter Landschaft und gewachsener Lebensräume Vorrang vor der Offenhaltung von brach liegenden Baulücken, auf denen sich Biotope gebildet haben. |
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