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Flächen- und Stadtteilmanagement in Nachkriegssiedlungen
Effizientere Flächennutzung in Wohngebieten, die nicht mehr heutigen Standards entsprechen, ist eine der wichtigsten Aufgaben des kommunalen Flächenmanagements. Nachkriegssiedlungen stellen in diesem Zusammenhang mit landesweit knapp 30% des heutigen Wohnungsbestandes den größten Anteil. Konsensfähige Nachverdichtungen, insbesondere die nachhaltige Sicherung und Entwicklung dieser Wohnungsbestände, müssen Vorrang vor weiterer Außenentwicklung haben. Das ist eine zentrale Prämisse des weithin akzeptierten Leitbildes der kompakten Stadt.
Voraussetzung für die nachhaltige Sicherung dieser Siedlungsflächen ist die Beseitigung gravierender städtebaulicher Missstände und baulicher Mängel sowie die Verbesserung der sozialen Infrastruktur für Ältere und Eltern mit Kindern. Da heute meist ein überproportional hoher Anteil an Senioren diese Siedlungen bewohnt, wird derzeit und in den nächsten Jahren ein Generationswechsel stattfinden. Dieser zwingt sowohl Wohnbaugesellschaften als auch Einzeleigentümer und Erben zu einer Entscheidung über Anpassungsinvestitionen.
Es lassen sich derzeit im Wesentlichen drei strategische Ansätze der Eigentümer zur Anpassung des Bestands and den Markt beobachten >>
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