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Flächenmanagement für defizitäre Wohnungsbestände

 

Strategische Ansätze zur Anpassung an den Markt:

Wohnungsbestände für einkommensschwache Haushalte werden mit moderaten Unterhaltungs- und Modernisierungsinvestitionen instand gehalten, um günstigen Mietwohnraum mit geringen Mietnebenkosten zur Verfügung stellen zu können (Belegungsbindungen).
   
Von Grund auf erneuerte Wohnungsbestände gewährleisten die Akzeptanz junger Haushalte. Dabei werden die monotone Architektur, die Wohnflächengröße und das Wohnumfeld heutigen Standards angepasst. Den individuellen Lebensstilen und neuen Sozialisationsformen wird Rechnung getragen.
   
Nicht mehr kostendeckend modernisierbare Bestände und solche, die einen Wechsel der Wohnformen erfordern, werden abgebrochen und durch marktgerechte Neubauten ersetzt.

Die optimale Kombination dieser Revitalisierungsstrategien muss von den Akteuren vor Ort in Einklang mit den Interessen der Bewohner entwickelt werden. Flächenmanagement muss in diesem Sinne durch Verfahren bürgerschaftlicher Beteiligung erweitert werden. Neben dem Ziel der Sicherung des Wohnraums für breite Schichten der Bevölkerung kann durch Maßnahmen der baulichen Erweiterung und Nachverdichtung ein beachtliches Potenzial zusätzlicher Flächen gewonnen werden.

 

  Flächen- und Stadtteilmanagement in Nachkriegssiedlungen
     
  strategische Ansätze zur Anpassung an den Markt
     
  Integration des Flächenmanagements
     
 

Praxisbeispiele: Ertüchtigung von Nachkriegssiedlungen