Im Rahmen der Entwicklung
des "Informationssystems Zielartenkonzept
(ZAK)" 1, eines webbasierten Planungswerkzeugs
für die Naturschutzverwaltung in Baden-Württemberg,
werden über wissensbasierte Habitatmodelle
Gemeinden ermittelt, die aus landesweiter Sicht
besondere Schutzverantwortungen und Entwicklungsmöglichkeiten
für Zielartenkollektive der Fauna aufweisen.
Die Bewertung der Gemeinden basiert auf ihrem Anteil
an, im landesweiten Vergleich, großen und
stark konnektiven Potenzialflächen des jeweiligen
Artenkollektivs.
Ziel der Methodik ist die Einordnung
der ökologischen Ausstattung der Gemeinden
aus tierökologischer Sicht in den übergeordneten
naturräumlichen Zusammenhang, um einen regionalisierten,
potenzialorientierten Artenschutz zu unterstützen.
Die Berücksichtigung des naturräumlichen
Kontext von ökologisch betrachtet willkürlichen
administrativen Planungseinheiten wirkt der – auch
naturschutzfachlichen - Nivellierung der Landschaft
entgegen und leistet damit einen wichtigen Beitrag
zur Erhaltung der Biodiversität auf Landesebene.
Weitere
Informationen auf der Internetseite des Instituts
(Pdf-Datei).
Auftraggeber ist das Ministerium für Ernährung
und Ländlichen Raum (MLR) Baden-Württemberg.
Das Projekt wurde nach drei Jahren Laufzeit im Juni
2005 abgeschlossen. |