Ziel des Projektes war es,
einen Weg aufzuzeigen, wie die Mensch-Natur-Beziehung
verbessert werden kann. Positiv erlebter Naturkontakt
wird hierbei als Schlüssel zum Erfolg angesehen.
Dazu sind in vier Städten Baden-Württembergs "Naturerfahrungsräume" eingerichtet
worden, in denen - ausgehend von einer theoretischen
Studie - in der Praxis untersucht wurde, welchen
Einfluss ein positiv erlebter Naturkontakt auf
die Wertorientierung und das umweltbewusste Handeln
von Kindern und Jugendlichen hat.
Gegenstand der
Untersuchung waren zum einen die Aktivitäten
der Kinder und Jugendlichen in den Naturerfahrungsräumen,
ihr Umgang mit natürlichen Elementen, zum
anderen die Frage, welche Faktoren für die
Attraktivität einer solchen Grünfläche
relevant sind. Ein wesentlicher Aspekt des Projektes
lag darüber hinaus in der engen Zusammenarbeit
mit Bürgergruppen und Verbänden bei Planung
und Gestaltung der Naturerfahrungsräume. Auf
diese Weise wird Naturschutz nicht als "Verhinderer" erlebt,
sondern der Mensch wird mit seinen Bedürfnissen
in Naturschutzkonzepte einbezogen. Damit könnte
ein wichtiger Beitrag geleistet werden zur Lösung
der Akzeptanzproblematik des Naturschutzes. |