Das Bundesministerium für
Wirtschaft und Arbeit hat ein langzeitig angelegtes
Förderprogramm für die energetische Verbesserung
der Bausubstanz (EnSan) aufgelegt. Das IBP unterstützt
das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit
(BMWA) und dessen Projektträger PTJ bei der
Umsetzung des Förderkonzeptes bis 2006. Dabei
geht es hinsichtlich der Förderstrategie darum,
das Gebäude
als Einheit von baulicher Hülle, Anlagentechnik
und Nutzung zu sehen und deshalb
| • |
moderne Planungshilfen
für die Zustandsdiagnose
und energetische Sanierung unterschiedlicher
Gebäudetypen zu entwickeln, die mit Computerunterstützung
schnell und problemlos von Ingenieuren und
Architekten eingesetzt werden können. |
| • |
neue bau- und haustechnische
Komponenten zu entwickeln, deren Bedarf sich
vor allem aus den früher vorliegenden
Erfahrungen mit Sanierungen von Altbauten ergeben
hat. |
| • |
anhand der Sanierung von
ausgewählten Gebäudetypen die Möglichkeit
der unter 1. und 2. entwickelten neuen Methoden
und Komponenten zu erproben, sowie auch als
technisch zweckmäßig und wirtschaftlich
effektiv zu demonstrieren und gleichzeitig
modellhafte Musterbeispiele für die Praxis
zu schaffen. |
| • |
Ergänzung dieser
Forschungs- und Entwicklungsstrategie durch
Initiativen im Ausbildungsbereich, und zwar
sowohl bei den Ingenieuren als auch auf der
Ebene des Handwerks. |
|