Im Einsparcontracting werden
Energieeffizienzinvestitionen allein aus den daraus
erzielten Energieeinsparungen refinanziert. Das
Risiko für den Erfolg der Einsparinvestition
und den Betrieb der Anlagen übernimmt der
Contractor. Die Durchführung eines Einsparcontractings
und der damit verbundene administrative Aufwand
ist sowohl für den Auftraggeber als auch für
den Auftragnehmer jedoch nur in Liegenschaftspools
sinnvoll darstellbar, bei denen die einzelnen Gebäuden
Energie- und Wasserkosten von mehr als 30.000 Euro/a
aufweisen und der gesamte Pool Energie- und Wasserkosten
von mehr als 200.000 bis 300.000 Euro/a.Kleinere
und mittlere Städte weisen häufig nur
sehr wenige Gebäude
in dieser Größenordnung auf und können
daher kein Einsparcontracting durchführen.
Weitere Informationen
zum Thema Contracting auf der Internetseite www.kea-bw.de.
Die
Städte Weil und Lörrach sowie die Gemeinde
Denzlingen in Südbaden haben einen interkommunalen
Gebäudepool gebildet, der Energiekosten aufweist,
die die Durchführung eines Einsparcontractingprojekts
sinnvoll machen. In diesem Projekt sollen exemplarisch
Erfahrungen mit einem interkommunalen Gebäudepool
gesammelt und dargestellt werden. Die Laufzeit
des Projekts ist von September 2004 bis Dezember
2005 angesetzt und wird zu 50 % von der Badenova
Innovationsfonds gefördert.
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